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Jul
31

Dortmunder Abzocker Werkstatt verursacht über 1000 Euro an Schaden.

Spezialwerkstatt für italienische Fahrzeuge verursacht für einen Unternehmer aus Dortmund über 1000 Euro an Schaden.

Dortmunder Abzocker Werkstatt verursacht über 1000 Euro an Schaden.

Abzocker Werkstatt

Dortmund, Juli 2012 Fast alle Medien berichten in den letzten Jahren von den so genannten Abzocker Autowerkstätten. Ob ZDF, Sat1, WDR, Auto Bild oder das Handelsblatt. Und die Ergebnisse sind immer wieder erschreckend. Deshalb sind wohl auch laut Umfragen über 40 Prozent der Autofahrer mit den Werkstätten mehr als unzufrieden.

Die schwarzen Schafe unter den Kfz-Betrieben nutzen viele Tricks, um ahnungslosen Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Jetzt traf es einen Unternehmer aus Dortmund mit seinem italienischen Sportwagen richtig hart.

Das Resultat: Über 1000 Euro an Gesamtschaden und zudem noch das Auto verschmutzt und unrepariert.

Eins haben sie fast alle gemein; die Liebhaber für italienische Sportwagen der Marken Alfa Romeo, Lancia, Maserati oder Ferrari. Es sind meistens Idealisten, die die Eleganz gepaart mit der dynamischen Linienführung und Sportlichkeit dieser Automobile lieben. So auch der Unternehmer aus Dortmund.

Das Problem: Auf der Autobahn ruckelte auf einmal das Fahrzeug und der Wagen wollt nicht mehr so recht. Also kurzerhand auf den Seitenstreifen und Warnblinkanlage an. Um Schaden zu vermeiden wurde der Lancia der sich nur noch im ersten Automatic Gang bewegte kurze Zeit später auf einem Anhänger aufgefahren.

Und wie jeder, so dachte auch der Unternehmer aus Dortmund, das man etwas Gutes tut, wenn man das Fahrzeug sofort zu einer Fachwerkstatt für Lancia, Alfa Romeo und Co hinbringen lässt die sich genau mit diesen Autos auskennt. Denn normalerweise fällt das Aufspüren komplizierter Fehler einer Spezialwerkstatt häufig leichter. Hier kann entsprechend viel Erfahrung mit den „eigenen“ Fahrzeugmodellen vorausgesetzt werden. Leider weit gefehlt wie sich im Nachhinein herausstellte.

Am Dienstagnachmittag wurden in der Werkstatt der Wagen und die Schlüssel übergeben. Mittwoch früh kam dann der Anruf, dass der Fehler sehr schnell gefunden wurde: Der Schwingungsdämpfer sei defekt und man müsse diesen austauschen. Allerdings so die Aussage der Werkstatt, gibt es diesen in ganz Deutschland nicht und man müsse ihn bestellen.

Da der Unternehmer eine Internet Firma besitzt und sich daher sehr gut im Web auskennt, bat er die Werkstatt um die genaue Bezeichnung, da er dies Ersatzteil evtl. viel schneller bekommen könne.

Tatsächlich hatte er dieses auch durch seine Erfahrung schnell geschafft. Ca. 15 Minuten später rief er in der Werkstatt zurück. Zu seiner Verwunderung sagte ihm der Werkstattinhaber, dass er das Teil bereits bestellt habe und alles in 2 Tagen fertig sei.

Obwohl zu einem viel höheren Preis, sah es der Unternehmer als eine Selbstverständlichkeit an, die komplette Reparatur samt Ersatzteile durch die Werkstatt vornehmen zu lassen, wenn es denn der Fehler zu 100% sei und das Fahrzeug dann auch in 2 Tagen auf jeden Fall wieder Einsatzbereit wäre. Dieses teilte er auch in dem Telefonat mit. Lediglich das defekte Teil sollte verwahrt werden.

Am fest zugesagten Fertigstellungs- Termin am Freitag begann dann der Alptraum für den Unternehmer aus Dortmund mit der Werkstatt für italienische Fahrzeuge. Da dieser natürlich nicht mobil war versuchte er die Werkstatt telefonisch ab Mittags zu erreichen. Fehlanzeige. Niemand erreichbar. Termine und Wochenende erst einmal versaut.

Montags morgens machte sich der Lancia Besitzer dann via Straßenbahn auf dem Weg zur Werkstatt. Bereits Unterwegs erhielt er einen Anruf des Werkstattinhabers. Dieser teilte ihm mit, dass es wohl doch nicht das Problem gewesen sei. Zudem erzählte er etwas von einem evtl. verkehrten Zahnriemenwechsel welches vielleicht auch das Problem seien könne. Nach allerdings 60.000 gefahrenen Kilometern empfand das der Unternehmer mehr als suspekt.

In der Werkstatt angekommen ließ er sich dann erst einmal das angeblich defekte Teil zeigen. Der sog. Schwingungsdämpfer bestand aus einem Plastikkasten an dem jeweils vorne und hinten ein Luftschlauch angeschlossen war. Lediglich am vorderen Luftschlauch befand sich ein minimaler Riss.

Im ersten Moment dachte der Besitzer des italienischen Sportwagens, das das ganze ein Scherz sei. Der Werkstattmeister wurde gefragt ob man das nicht im Vorfeld hätte mit einem Stück „Tape“ abkleben können und zumindest testen, ob es das besagte Problem sei, zumal man Ihm das als eindeutige Fehlerquelle mitteilte.

Der Inhaber des Autos traute seinen Ohren nicht als der Werkstattinhaber Ihm darauf folgende Antworten gab:
-„Luftschlau ist zu 100% irreparabel.“
-„Luftschlauch konnte auch zu 100% nicht geklebt (getapet) werden um festzustellen, ob der Riss an dem Luftschlauch die Ursache ist.“
-„Man hätte es nicht testen können, ohne einen Motorschaden zu riskieren.“
-„Selbst bei einem minimalen Einstich in dem Luftschlauch der noch nicht einmal sichtbar wäre, würde das Fahrzeug die gleichen Symptome zeigen.“
-„Diese Scheiß Dinger sind so empfindlich was das anbelangt.“

Und schließlich noch die Bemerkung des Werkstattinhabers, dass das Fahrzeug im kalten Zustand nach Einbau des Ersatzteils mehrere Kilometer einwandfrei gefahren sei, und die Symptomatik sich erst wieder bei warmem Motor einstellte.

Eine komplette Lüge wie sich später herausstellte, denn absolut unmöglich und für den gebeutelten Unternehmer im Nachhinein klar: “ Das war Kunden- Verarsche aus dem Lehrbuch. Das Leben ist zwar wie es so schön heißt ein Spiel. Mann oh Man, aber hoffentlich passiert so etwas nicht noch anderen.“ Und dem Inhaber des italienischen Sportwagens ist noch eines klar: “ Wer so eine linke Nummer durchzieht, der macht das mit Sicherheit nicht zum ersten Mal.“

Also nahm der Alptraum in der Werkstatt seinen Lauf. Nun sei es etwas anderes wurde ihm mitgeteilt. Als sich der Werkstatt Meister mit seinen dreckigen Ölverschmierten Sachen auf die nicht abgedeckten hellen Ledersitze der Edelmanufaktur Poltrona Frau setzte um den Sportwagen zu starten, war für den Unternehmer dann endgültig Schluss. Für Insider ist der Name Inbegriff für Handwerkskunst in Sachen Lederausstattung von dem viele Autobesitzer nur Träumen. Die italienische Manufaktur Poltrona Frau, die dieses Jahr ihr 100jähriges Bestehen feierte, macht Marken wie Maserati, Ferrari, Bugatti und die Premium Modelle von Alfa sowie Lancia erst zu dem, was sie sind.

Als der Werkstatt Inhaber dem Autobesitzer dann noch in einem recht unhöflichen Ton sagte, das er wenn er es doch besser könne ja schließlich sein Auto selber reparieren solle, bat der Unternehmer das er seinen Wagen doch nun bitte in seinen Ursprungszustand versetzt wieder mitnehmen möchte.

Das ausgetauschte Teil würde „drin“ bleiben und der Wagen könne dann im laufe des nächsten Tages für 250 Euro mitgenommen werden, wurde Ihm seitens der Werkstatt für italienische Fahrzeuge mitgeteilt.

Der Unternehmer konnte noch einmal den freundlichen Abschlepper mit dem Anhänger für den nächsten Tag buchen, der sich kurzfristig zwischen zwei Terminen die Zeit nahm. Sichtlich schockiert von dem Vorfall in der Werkstatt, wollte der Fahrzeugbesitzer das Auto erst einmal zu sich nach Hause bringen lassen um dann weitere Entscheidungen zu treffen.

Am nächsten Tag in der Werkstatt angekommen wurde der Werkstattinhaber gefragt ob das Fahrzeug in dem Ursprungszustand zurückversetzt sei. Also: Lose Teile wieder angebaut, Anspringen und langsam im ersten Gang bewegen. „Es sei Ihm Scheißegal ob der Wagen anspringe oder nicht“ wurde dem Inhaber des italienischen Sportwagens seitens des Autowerkstatt- Inhabers mitgeteilt. „Und die losen Teile hätte er reingelegt.“

Als der freundliche Mann mit dem Abschlepp- Anhänger kam, der den Wagen auch zuvor dort hinbrachte, traute er seinen Augen nicht. Ölverschmierte Fahrzeug Teile wurden einfach in dem Fußraum gelegt und das Auto sprang nicht an um ihn langsam auf dem Anhänger zu fahren.

Selbstverständlich konnte er nachempfinden, dass der Inhaber des Fahrzeugs den Wagen hier unbedingt weghaben wollte. Also wurde ein Kraftakt bei extrem schlechtem Wetter versucht um den Wagen per Hand auf dem Anhänger zu schieben.

Unter größten Kraftanstrengungen gelang es dem „Abschlepper“ und dem Unternehmer dann auch, welches allerdings mit dem Ruin seines 650 Euro teueren Anzugs aus dem edlen Tuch von Botto Giuseppe & Figli einherging.

Direkt am nächsten Morgen lud sich dann der durch die Abzocker Werkstatt gebeutelte Fahrzeugbesitzer von der Innung den „Antrag auf Anrufung der Schiedsstelle“ herunter. Hierbei wird in einer Art Verhandlung durch 5 unabhängige über Streitfälle mit Autowerkstätten in einem Schlichterspruch entschieden.

Doch wie heißt es so schön: Vom Regen in die Traufe. Beim Anruf bei der KFZ Innung für Dortmund wurde dem Fahrzeug Besitzer mitgeteilt, das dieser Betrieb nicht in der Innung sei, und man hier leider nichts für Ihn tun könne.

Gutachter, Rechtassanwaltskosten, etc. aber vor allen Dingen verlorene Zeit veranlasst die meisten Fahrzeugbesitzer nicht gegen Abzocker Werkstätten vorzugehen. So auch in diesem Fall.

Das einzig positive an der Sache die dem Autobesitzer weit über 1000 Euro an Schaden durch Verdienstausfall, eine Rechnung für „Nichts“, extra Abschleppgebühren, versaute Innenausstattung und ruinierten Anzug widerfuhr ist, das er im Nachhinein jemanden fand der Ihm den Wagen an Ort und Stelle vor seiner Haustüre dann für 100 Euro (inklusive Ersatzteil) in Stand setzen konnte. Lediglich die Benzinpumpe war ausgefallen.

PR Agentur für Klein- und Mittelständische Unternehmen.

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